Vorausgefüllte Steuererklärung: Mehr Schein als Sein

Ist es nicht super praktisch, auf vorausgefüllte Formulare zurückgreifen zu können? Wenn wir wieder Klamotten im Online-Shop kaufen, ist alles in nur wenigen Schritten erledigt. Schließlich merkt sich die Eingabemaske all unsere bereits gespeicherten Daten.

In der heutigen schnelllebigen Welt scheint alles darauf ausgerichtet zu sein, möglichst effizient daher zu kommen, um ja keine Zeit zu verschwenden, denn diese ist bekanntlich teuer.

So oder so ähnlich lautet wohl auch das Motto bei der vorausgefüllten Steuererklärung, auf die Steuerzahler zurückgreifen können. Hinter der Bezeichnung verbergen sich allerdings ein paar Tücken. Wir zeigen dir, welche das sind.

Vorausgefüllte Steuererklärung

Seit 2014 haben Steuerzahler die Möglichkeit, ihrem zuständigen Finanzamt eine vorausgefüllte Steuererklärung zukommen zu lassen. Sinn und Zweck des Ganzen ist, dass Bürokratie abgebaut und das gesamte Besteuerungsverfahren vereinfacht wird. Doch die Realität sieht anders aus. Die Vorlage ist meistens nicht einfacher in der Handhabung und wenn man das Kind beim Namen nennt, kann man mit ihr auch nicht wirklich Steuern sparen.

Funktionsweise

Mit Hilfe des staatlichen Steuerprogramms ELSTER (elektronische Steuererklärung) können Steuerzahler auf ihre persönlichen Daten zurückgreifen und diese automatisch in die Einkommensteuererklärung eintragen lassen. Hört sich eigentlich praktisch an. Vorab muss man jedoch ein Konto einrichten und sich registrieren lassen. Ist dieser Schritt erstmal bewältigt, kann der ganze Prozess im Prinzip auch schon abgeschlossen werden. Klingt verlockend, doch erst bei genauerem Hinsehen offenbaren sich die Nachteile.

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Nachteile der vorausgefüllten Steuererklärung

Die Absicht des Staates ist ja lobenswert, jedoch muss auch ein Blick auf die Schattenseiten geworfen werden. Nur wenige Informationen sind in Wahrheit vorausgefüllt. Wirklich Steuern sparen kann man mit dieser Variante nicht. Der Staat lässt nämlich essentielle Angaben aus, die für eine eventuelle Steuerminderung in Frage kommen.

Steuerzahler müssen demzufolge eigenhändig Angaben zu Werbungskosten, Aufwendungen für Fahrtkosten, haushaltsnahe Dienstleistungen, Spenden, Krankheitskosten und vieles mehr eintragen. Kurzum: Steuerzahler werden nicht darauf hingewiesen, wie Geld vom Staat zurückgeholt werden kann.

Zudem nimmt der Registrierungsvorgang viel Zeit in Anspruch. Dann lohnt es sich eher von vornherein, alle relevanten Daten selbst in eine Steuer-Software zu speisen, die einfacher in der Handhabung ist und auf wichtige Steuersparmöglichkeiten hinweist.

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